Artenschutz zeigt Wirkung: 20 Jahre Haischutzgebiet in Tahiti

Tauchen rund um Die Inseln von Tahiti schöner und vielfältiger denn je

 

Rellingen/Papeete – Sie sind heute schöner und vielfältiger denn je, die Tauchabenteuer rund um Die Inseln von Tahiti. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Tahiti bereits 2002 das vermutlich größte Haischutzgebiet der Welt einrichtete. Es erstreckt sich über 1,5 Mio. Quadratkilometer. Der lange Zeitraum von 20 Jahren Artenschutz zeigt nun Wirkung. Mehr als 20 Haiarten kommen rund um Die Inseln von Tahiti vor, darunter so seltene Kandidaten wie der Zitronenhai. Die Haie erfüllen eine wichtige Funktion im biologischen Gleichgewicht der Korallenriffe. Auch hier gibt es spektakuläre Neuigkeiten: Erst vor wenigen Monaten freuten sich internationale Meeresforscher über ein neu entdecktes Korallenriff in hoher Tiefe direkt vor der Küste Tahitis.

Haischutz Herzenssache
Schutzgebiete bilden einen entscheidenden Faktor in der ökologischen Vielfalt der Meere. Erschöpfte Fischbestände können sich wieder erholen, Arten bleiben erhalten, Korallenriffe intakt. Das größte Haischutzgebiet der Welt ist in Tahiti schon lange eine Herzenssache. Viele Legenden und Sagen Polynesiens, selbst traditionelle Tattoo-Motive, ranken sich um den Hai als mystischen Tier. Das tahitianische Schutzgebiet ist Heimat für mehr als 20 Haiarten. Hier tummeln sich u.a. Grauhaie, Weißspitzen- und Schwarzspitzenriffhaie, Ammen- und Zitronenhaie, aber auch Tiger- und Walhaie. Sie ziehen das ganze Jahr über rund um Tahiti, Tikehau, Bora Bora, Rangiroa, Fakarava und Moorea ihre Kreise. Insbesondere während der Brutzeit in den Monaten Juni bis November kommen Tauchurlauber voll auf ihre Kosten. Der Archipel Tuamotu ist besonders bekannt für seinen Haireichtum, die Insel Fakarava sogar als UNESCO Biosphärenreservat gelistet.

 
Spektakulärer Fund: Drei Kilometer langes Riff entdeckt
Im November 2021 entdeckte ein Team internationaler Wissenschaftler in 35 bis 70 Metern Tiefe ein bislang unbekanntes Korallenriff unmittelbar vor der Küste Tahitis. Winzige Nesseltiere bilden die Korallenbauten, die sich in dem spektakulären Fund wie ein Kunstwerk auf dem Meeresboden präsentieren. Die UN-Wissenschaftsorganisation UNESCO leitete die Mission zur Erfassung des Meeresbodens und stellte fest, es handele sich um eines der größten in dieser Tiefe entdeckten Riffe. Nicht zuletzt Dank der gesunden Haipopulation sind die Riffe rund um Die Inseln von Tahiti in einem guten Zustand – zur Freude aller Naturschützer und Hobbytaucher.

Über Die Inseln von Tahiti
 
Tahiti, die größte Insel Französisch-Polynesiens, thront wie eine stolze und majestätische Königin über dem Südpazifik, stilecht gekrönt durch einen Kranz beeindruckender Berggipfel. Die gebirgige Landschaft schmückt sich mit steilen Tälern, klaren Bächen und hohen Wasserfällen, getaucht in ein grünes Licht. Die lebendige Hauptstadt Papeete, wo die meisten Urlauber am internationalen Flughafen ankommen, lädt mit quirligen Märkten, Perlengeschäften, Boutiquen und Museen zum Bummeln ein. Auf den tahitianischen Inselgruppen Gesellschafts­inseln, Tuamotu-Archipel, Gambier-Inseln, Marquesas und Austral-Inseln erwartet die Gäste nicht nur ein traditionelles Inselleben, sondern auch paradiesische Strände und Landschaften. Die lange Anreise aus Europa, sei es über Los Angeles, Paris oder Tokio, wird durch ein entspanntes Südseeurlaubsfeeling belohnt.

Mehr Informationen, auch zu den tagesaktuellen Coronaregelungen, gibt es unter https://tahititourisme.de/ https://tahititourisme.ch/ im Internet oder direkt im deutschen Büro von Tahiti Tourisme in Rellingen bei Hamburg. Das Büro ist unter der E-Mail-Adresse specialist@tahititourisme.de / specialist@tahititourisme.ch oder telefonisch unter 0049 4101-696 88 02 erreichbar.

 

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